Schnellausstieg für Windows:
WinExit-Pro 8.2
WinExit-Pro ermöglicht Windows auf die unterschiedlichsten Arten zu
beenden, neu zu starten, den PC komplett auszuschalten oder zur Neuanmeldung
zu gehen - und programmierbar sowie LAN-tauglich ist es obendrein.
Nach
dem Start von WinExit-Pro wird in der Task-Leiste neben der Uhr ein
zusätzliches Icon eingeblendet (der bekannte "Beenden-Monitor", siehe
Bild). Dadurch haben Sie bereits die erste Beendigungsfunktion vor Augen:
Ab sofort genügt ein (Doppel)-Klick darauf und Windows verabschiedet sich.
Auf die übrigen Beendigungsarten Neustart und neue Anmeldung greifen Sie
über das Kontextmenü des Icons zu.
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Zeitgesteuertes
Beenden
Möchten Sie Ihren PC immer zu einer bestimmten Uhrzeit automatisch
herunterfahren lassen? Auch hierfür bietet WinExit-Pro eine Lösung: Stellen
Sie über den Menüeintrag Timer einstellen zunächst die Uhrzeit ein,
wann der PC per Timer heruntergefahren werden soll. Das Format ist HH:MM,
für z.B. 19 Uhr 15 geben Sie also 19:15 ein. Zum Aktivieren bzw. Ausschalten
des Timers verwenden Sie den Menüeintrag Timer aktiv. Ist hier ein
Häkchen zu sehen, so wird der PC zum eingestellten Zeitpunkt
heruntergefahren.
Sofern Sie die Autostart-Funktion von WinExit-Pro unter Windows NT,
2000, XP usw. verwenden, so ist eine zeitgesteuerte Beendigung des PCs auch
dann möglich, wenn noch gar kein Anwender angemeldet ist (In diesem Fall wird
WinExit-Pro per NT-Service gestartet).
Programmgesteuerter
Abschluss
Ein programmgesteuertes Windows-Ende ist z.B. dann interessant, wenn Sie
Ihren PC zeitweise als Internet/File-Server oder Fax-Gerät benutzen.
WinExit-Pro sorgt dann nach dem Abschluss für das automatische Ausschalten
des PCs, im konkreten Fall etwa durch ein entsprechendes Skript oder ein
Batch. Die dafür notwendigen Startparameter lauten folgendermaßen:
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winexit /ende beendet Windows, wie
gewohnt. Sollte es sich bei dem System jedoch um eine ältere Maschine handeln,
kann es sein, dass ein Ausschalten explizit angefordert werden muss: winexit
/ausschalten .
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winexit /neustart beendet Windows und
startet es erneut.
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winexit /neuanmeldung beendet alle
Applikationen und gibt dem Anwender durch den Anmelde-Dialog die Möglichkeit,
sich unter einem anderen Namen einzuloggen.
Auch der Modus "Ende erzwingen" wurde berücksichtigt.
Hierfür muss man lediglich ein "!"-Zeichen
an den betreffenden Startparameter hängen. Um beispielsweise
einen Neustart zu erzwingen, geben Sie folgenden Befehl ein:
WinExit-PRO im Netz einsetzen
WinExit-Pro kann neben lokalen PCs auch jeden beliebigen anderen Computer
im LAN per TCP/IP herunterfahren. Administratoren können auf diese Weise
ganze PC-Parks im Handumdrehen neu starten oder komplett herunterfahren.
Voraussetzung
ist, dass WinExit-PRO auf den betreffenden PCs installiert und dort auch die
Option "Auf Remote-Befehle reagieren" aktiviert wurde. Um einen PC über das
Netz herunterzufahren, wählt man auf der lokalen Maschine über das
WinExit-PRO-Kontextmenü den Punkt "Remote-Befehl geben ..." . Im
nachfolgenden Dialog gibt man nun den Netznamen oder die IP-Adresse des
betreffenden PCs ein und wählt anhand eines der zuvor vorgestellten
Startparameter die Art des Neustarts aus. Ein Beispiel:
Sollen gleich mehrere PCs übers Netzwerk
heruntergefahren werden, so bietet sich wiederum die Variante per Skript oder
Batch an:
Für PCNAME ist der Netzname oder die IP-Adresse der
betreffende Maschine einzusetzen, für PARAMETER setzt man den gewünschten
WinExit-PRO-Modus ein, etwa /ENDE. Wieder ein Beispiel:
Anhand
mehrerer derartiger WinExit-PRO-Aufrufe z.B. in einem Skript oder Batch
können Administratoren auf diese Weise ein ganzes Netzwerk mit beliebig
vielen Stationen herunterfahren.Klicken Sie hier,
um eine solche Beispieldatei herunter zu laden.
Optional kann dem Parameter PCNAME auch noch eine individuelle Portnummer
hinzugefügt werden - für den Fall, dass Sie den WinExit-PRO-Standardport
24048 nicht verwenden wollen. In diesem Fall hängt man einfach direkt hinter
den Netznamen bzw. IP des betreffenden PCs einen Doppelpunkt und die
Portnummer. Der obige Aufruf würde für den PC LANPC233 mit der Portnummer
4488 und dem Kommando zum Beenden also wie folgt aussehen:
Damit LANPC233 auch auf dieses Kommando mit einer vom
Standard abweichenden Portnummer reagiert, muss WinExit-PRO auf LANPC233
entsprechend vorbereitet werden: Über den Menüpunkt "Port festlegen ..."
gelangt man zu einem Dialog, in den man (analog zu unserem Beispiel) den Wert
4488 eintragen muss.
Weitere Optionen
Optional kann das WinExit-PRO-Icon auch ausgeblendet werden. Dadurch
können allzu neugierigen Anwender nicht mehr im Popup-Menü des Tools
herumklicken und z.B. die Remote-Funktion deaktivieren oder anderen Anwendern
den PC mutwillig herunterfahren. Diese Funktion steht jedoch nur dann zur
Verfügung, wenn der Remote-Modus aktiviert wurde. Ist das Icon dann
ausgeblendet, so hat man wunschgemäß keinen direkten Zugang mehr zum
Popup-Menü, um eventuelle Einstellungen vorzunehmen. Um in diesem Zustand
dennoch wieder an die Einstellungen zu gelangen, ruft man auf dem gleichen PC
WinExit-PRO über das Programm-Menü auf.
Wichtig ist auch die Option "Ende erzwingen", anhand derer Sie Windows auch
dann beenden können, falls sich eine Applikation einmal querstellt. Über den
Eintrag Autostart können Sie schließlich regeln, ob WinExit-Pro
empfohlenerweise gleich beim Systemstart mit aufgerufen werden soll.
Setzen Sie noch einen älteren PC ein, der sich
noch nicht selbst abschalten kann, oder noch die Systeme Windows 95 bzw. NT?
In diesem Fall kann es vorkommen, dass ein Doppelklick auf das WinExit-Icon der
Taskleiste nicht zur Beendigung von Windows führt. Statt dessen startet das System
erneut. In diesem Fall aktivieren Sie bitte im Kontextmenü den Punkt "Veraltetes
System: Alternativ beenden". Dadurch wird das System dann wie gewünscht heruntergefahren
und endet mit der bekannten schwarz-orangenen Aufforderung zum Ausschalten.
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